Der Start ins Studentenleben – So überlebst du die ersten Tage im Studium

Wenn der erste Studientag immer näher rückt, ist es dann doch zu spüren, dieses leicht mulmige Gefühl. Vielleicht fragst du dich nun, ob du überhaupt die richtige Entscheidung getroffen hast. Oder wie es wohl sein wird unter so vielen neuen, fremden Gesichtern. Oder du grübelst darüber, ob du das Lernpensum und einen Nebenjob bewältigen wirst.

Start ins StudentenlebenZumindest eines dieser oder ähnlicher Themen beschäftigt sicherlich viele Menschen, die ein Studium beginnen. Eben darum brauchst du dir keine Sorgen zu machen: So vielen anderen ist es bereits ähnlich ergangen. Und geschafft haben es schließlich die allermeisten. Für alle Fälle haben wir hier einige Infos und Tipps zusammengestellt, die beim Studienstart helfen. Rückblickend wirst du irgendwann wahrscheinlich sagen: Dies war die beste Zeit meines Lebens!

Sich auf das Hochschulleben einstellen

Bei der Suche nach dem Studienplatz und der Bewerbung hast du dich bestimmt auch über die Hochschule informiert. Doch dabei ging es vermutlich eher um die Inhalte des Studiengangs und administrative Fragen. Vielleicht hattest du auch vorab die Gelegenheit, dir die Gegebenheiten vor Ort anzusehen. Falls nicht, empfehlen wir, dies wenn nur irgend möglich noch nachzuholen. Denn wo man sich schon ein wenig auskennt, fühlt man sich natürlich auch schneller heimisch. Sollte dies aufgrund einer größeren Entfernung oder Zeitmangel nicht möglich sein, helfen zum Beispiel Infos, Lagepläne und Bilder aus dem Internet. Auch Erfahrungsberichte von anderen Studierenden sind oftmals sehr nützlich. Und: Mit einem Reise- oder Stadtführer kannst du schon etwas über deinen neuen Wohnort erfahren.

Nützliche Informationen einholen

Beratungsstelle in der UniErkundige dich am besten auch nach allen Service- und Beratungsstellen sowie Ansprechpartnern. Das Angebot ist meist sehr umfassend, sodass für alle Fragen jemand zur Verfügung steht. Neben der zentralen Studienberatung gibt es in der Regel Berater an den einzelnen Fakultäten. Auch die Räume des Studentensekretariats und Semesterticketbüros solltest du kennen. Und falls du dich in einer besonderen Lebenslage befindest, stehen entsprechende Anlaufstellen zur Verfügung. So gibt es Behindertenbeauftragte, Beratungsstellen für Familien oder Alleinerziehende und vieles mehr. A pro pos Nachwuchs: Viele Bildungseinrichtungen verfügen über eine eigene Kindertagesstätte oder andere Betreuungsangebote.

AStA, Fachschaften etc.

Darüber hinaus gibt es Instanzen, in denen sich die Studierenden selbst engagieren. Der Allgemeine Studierenden Ausschuss (AStA) etwa ist ihre politische Vertretung. Auch hier findest du Ansprechpartner, die zu verschiedenen Fragen rund um das Studium beraten. Und du hast die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden ‒ abgesehen von der interessanten Aufgabe auch eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und Kommilitonen kennenzulernen.

Auch die Fachschaften sind ein wichtiges Thema. Genau genommen handelt es sich dabei um die Summe aller Studenten eines Instituts, einer Fakultät oder eines Fachbereichs. Gemäß der gängigen Definition gehörst du also selbst dazu, sobald du immatrikuliert bist. Die höheren Semester der Fachschaften engagieren sich meist sehr, um die „Erstis“ gebührend zu begrüßen.

Veranstaltungen zu Semesterbeginn

Begrüßung im StudiumHäufig organisieren die Fachschaften das Einführungsprogramm zum Studienbeginn, oder zumindest einen Teil davon. Viele, die daran teilgenommen haben, berichten sehr positiv darüber. Zum einen werden hier umfassende Informationen erteilt, die beispielsweise bei der Organisation des Studiums helfen ‒ und dies aus der Sicht anderer Studenten, die noch genau wissen, wie es ihnen selbst zu Beginn erging. Oder eine Führung durch die Gebäude, sodass du gleich erfährst, wo die Bibliothek ist, Kopierräume sind oder welcher Weg am schnellsten in die Mensa führt.

Zum anderen lassen sich die Vertreter der Fachschaften oft originelle Dinge einfallen, sodass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Je nach Hochschule werden zum Beispiel Erstsemesterpartys, Stadtrundgänge, Kneipentouren und dergleichen veranstaltet. Darüber hinaus gibt es allgemeine Einführungsveranstaltungen auf dem Campus, die über die Bildungseinrichtung und alle relevanten Abläufe informieren.

Auch an die Freizeit denken

HochschulsportNoch etwas zum Thema Spaß: Vergesse auch das Leben außerhalb des Campus nicht. Natürlich steht nun für einige Jahre das Lernen im Vordergrund, und mit der Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge wurde das Pensum nochmals gestrafft. Dennoch, jede noch so kleine Auszeit trägt zum Wohlbefinden bei, und es ist wichtig, zwischendurch auch mal den Kopf frei zu bekommen. Für eine gute Sache brauchst du noch nicht einmal weit zu laufen: Viele Universitäten & Co. bieten „Hochschulsport“ an, ein Programm, dass von Aquafitness über Fußball bis hin zu Zirkeltraining alles beinhaltet. Je nach den örtlichen Gegebenheiten werden mitunter auch Sportarten wie Paddeln, Tauchen oder Reiten angeboten.

Und wenn du doch mal etwas anderes sehen möchtest ‒ gerade in den traditionellen Universitätsstädten gibt häufig besondere Angebote, die auf den schmalen Geldbeutel zugeschnitten sind. Sei es die ermäßigte Karte für das Fitnessstudio oder ein „Studentenfrühstück“ im Café. So wirst du dich sicher bald willkommen fühlen.

Wir wünschen viel Erfolg beim Start in den neuen Lebensabschnitt!

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