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Kosten und Studienfinanzierung für das Hotelmanagement Studium

Eigene Wohnung oder WG-Zimmer, Kosten für Lebensmittel, Klamotten, Telefon, Internet und natürlich auch noch die ein oder andere Party, die dazu gehört – das Leben als Student kann ziemlich teuer sein. Vor allem, wenn man in eine andere Stadt ziehen muss und nicht mehr bei den Eltern die Verpflegung und Unterkunft gratis erhält.

Als Student hat man in Deutschland durchschnittlich 1.036 Euro monatlich zur Verfügung. Das sagt zumindest die 22. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks aus dem Jahr 2021. Ob du unter oder über dem Durchschnitt liegst, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Unterstützen dich deine Eltern finanziell? Hast du einen Nebenjob (oder vielleicht sogar mehrere) und wie gut wird dieser bezahlt? In welcher Region lebst du?

Kosten und Studienfinanzierung -
Alle Infos

Kosten für ein Hotelmanagement Studium

Da es nur wenige Studiengänge im Bereich Hotelmanagement gibt, die von staatlichen Hochschulen angeboten werden, spielt das Thema der Studienfinanzierung eine noch größere Rolle für die Interessenten. Denn an privaten Akademien und Hochschulen musst du in der Regel Studiengebühren bezahlen, die insgesamt schnell auf (mehrere) 10.000 Euro anwachsen können. Bei solchen Beträgen solltest du dir daher im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie du das Studium finanzieren kannst.

Kostenbeispiele

IUBH Internationale Hochschule

  • Studium: International Hospitality Management
  • Dauer: 6 Semester
  • Kosten: 5.610 Euro pro Semester für EU-Studierende

Dazu kommen diverse Zusatzzahlungen, z. B. für die Einschreibung, die Campus Card und das Semesterticket.

ascenso Akademie für Business und Medien

  • Studium: Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement
  • Dauer: 6 Semester
  • Kosten für gesamtes Studium: ab 24.900 Euro (bei Vorauszahlung der gesamten Summe)

Der genaue Preis ist abhängig vom gewählten Finanzierungsmodell.

SRH Hotel-Akademie Dresden

  • Studium: Internationales Hotelmanagement
  • Dauer: 7 Semester
  • Kosten: 570 Euro pro Monat

Zusätzlich muss eine Immatrikulationsgebühr bezahlt werden.

Allgemein lässt sich festhalten, dass der Großteil der Studierenden auf eine Finanzierungshilfe angewiesen ist, denn auch ohne Studiengebühren kommen genügend Kosten auf die Studierenden zu – Miete, Lebensmittel, Lernmaterial etc. müssen schließlich auch bezahlt werden.

Daher stellen wir dir im Folgenden die verschiedenen Möglichkeiten vor, die du in Anspruch nehmen kannst, wenn du im Studium auf finanzielle Unterstützung angewiesen bist.

Familie

Fast schon unnötig zu erwähnen, denn natürlich ist die eigene Familie der erste Anlaufpunkt, wenn es um Zuschüsse zur Studienfinanzierung geht. Die Art der Unterstützung variiert dabei sehr stark und ist abhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern bzw. der ganzen Familie – von der Überlassung des Kindergeldes bis hin zur Komplettfinanzierung des Studiums ist alles dabei.

BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) soll garantieren, dass jeder studieren kann – egal, welchen ökonomischen und familiären Hintergrund man hat. Das bedeutet, dass du BAföG beantragen kannst, wenn dich deine Eltern während des Studiums gar nicht oder nicht ausreichend finanziell unterstützen können. Im Bundesausbildungsförderungsgesetz ist genau geregelt, ab und welchen Anspruch du auf staatliche Unterstützung hast.

Der monatliche Höchstsatz liegt ab dem Wintersemester 2022/2023 bei 934 Euro, wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst und dich selbst krankenversichern musst. Der darin enthaltene Wohnzuschuss beträgt 360 Euro. Der Vorteil beim BAföG: Du musst „nur“ die Hälfte des Betrages zurückzahlen und das auch erst nach dem Studium, wenn du einen Job gefunden hast und Geld verdienst. Die andere Hälfte schenkt dir der Staat. Der Nachteil: Der organisatorische Aufwand ist nicht zu unterschätzen, denn da das BAföG einkommensabhängig ist, musst du zum Beispiel genau angeben, wie viel deine Eltern verdienen, wie hoch dein Gespartes bzw. das deiner Eltern ist und ob du sonstige Einkünfte hast. Doch wenn dir BAföG zugesprochen wird, lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall.

Die 27. BAföG-Reform von 2022

Die 27. BAföG-Reform von 2022 ändert viel: Höhere Bedarfssätze, Freibeträge & Altersgrenzen, weniger Papierkram, mehr Kulanz – alle Infos findest du auf unserem Partnerportal Das-Richtige-studieren.de!

Alle Infos zur BAföG-Reform 2022

Unser Tipp

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MeinBafög ist deine Plattform für den BAföG-Antrag: Mit dem BAföG-Rechner weißt du in weniger als 2 Minuten, ob du BAföG-Anspruch hast, und erfährst sofort, wie dein möglicher Höchstsatz ausfällt. Erst, wenn du den Antrag dann auch wirklich stellen möchtest, zahlst du für den Service: 24,99 Euro beim Erstantrag – keine Folgekosten oder versteckten Gebühren. MeinBafög erstellt deine Formulare und sucht das zuständige BAföG-Amt für dich heraus – du musst sie nur noch abschicken.

Hört sich gut an? Hier geht es

Weitere Infos zum BAföG findest du auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Kredite

Eine weitere Möglichkeit für ein Studium ohne Geldsorgen ist, einen Kredit aufzunehmen. Für Studierende gibt es spezielle Kreditformen und Konditionen.

Bildungskredit

Mit dem Bildungskredit hat die Bundesregierung eine zusätzliche Möglichkeit der Studienfinanzierung geschaffen, die man auch neben dem BAföG-Bezug in Anspruch nehmen kann. Der Bildungskredit ist vor allem für Studierende gedacht, die gegen Ende des Studiums Geld brauchen, um sich voll auf ihren Abschluss zu konzentrieren oder die in einem Semester hohe Kosten haben, die sie sonst nicht bezahlen könnten.

Ein großer Vorteil des Bildungskredits ist, dass er flexibel auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Im Gegensatz zum BAföG muss der Kredit allerdings komplett zurückgezahlt werden, zudem fallen Zinsen auf das Darlehen an. Da es sich ja um einen speziellen Bildungskredit handelt, fallen die Zinsen jedoch extra niedrig aus.

Der Bildungskredit ist einkommensunabhängig, das bedeutet, dass du ihn auch bekommst, wenn deine Eltern ein hohes Einkommen haben. Ausführliche Informationen findest du auf der Homepage des Bundesverwaltungsamts.

Studienkredit/Bildungsdarlehen

Nicht zu verwechseln mit dem staatlichen Bildungskredit sind die Studienkredite der privatwirtschaftlichen Banken bzw. die Bildungsdarlehen. Diese beiden Möglichkeiten der Studienfinanzierung sind Produkte der Banken, um damit Geld zu verdienen.

Der Markt dieser Angebote ist aufgrund der gestiegenen Nachfrage in den letzten Jahren sehr groß und unübersichtlich geworden. Daher ist es besonders wichtig, sich vor der Aufnahme eines solchen Kredits ausführlich zu informieren und die Anbieter zu vergleichen. Denn die Modalitäten des Kredits, wie z. B. die Auszahlung (alles auf einmal oder monatlich) oder die Rückzahlung, sind von Bank zu Bank unterschiedlich geregelt. Der Unterschied zu einem normalen Kredit sind die Modalitäten, da die Kredite speziell für die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten sind.

Zwei Anbieter, die Kredite – auch zur Studienfinanzierung – vergeben, sind Smava* und Credimaxx.

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CHE Studienkredit-Test

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) testet regelmäßig verschiedene Studienkredite. Hier findest du den Test aus dem Jahr 2023.

Zum Test [PDF]

Nebenjob

Sich während des Studiums mit einem Nebenjob etwas Geld dazu zu verdienen, ist die klassische Möglichkeit, um das Studium zu finanzieren.

Gerade im Bereich Hotelmanagement kann man dabei mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn viele Studenten kellnern nebenbei oder arbeiten anderweitig in der Gastronomie. Durch dein Studium kannst du mit dem richtigen Job in der Hotellerie oder Gastronomie direkt praktische Erfahrung sammeln. Und im besten Fall kannst du gleichzeitig auch schon wichtige Kontakte im Job knüpfen, durch die du nach dem Studium schneller einen Einstieg ins Berufsleben findest.

Tipp: Nutze die Semesterferien z. B. dazu, um bei einer Kreuzfahrtgesellschaft zu jobben.

Stipendium

In Deutschland gibt es zahlreiche Stiftungen, Vereine und sogar Privatpersonen, die Studenten mit einem Stipendium unterstützen. Die Zuwendung reicht dabei von der Vollfinanzierung bis zu regelmäßigem Büchergeld. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt meistens anhand sozialer (z. B. ehrenamtliche Einsätze) und schulischer Aspekte, wie z. B. dem Notendurchschnitt.

Viele Studierende winken bei Stipendien direkt ab, da sie der Meinung sind, dass ihre Noten sowieso nicht gut genug sind. Und da liegt deine Chance! Denn manche Stipendien-Anbieter haben damit zu kämpfen, dass sich nicht genug Studierende bewerben. Es gibt also eine Chance, dass du auch mit „durchschnittlichen“ Noten zu den glücklichen Stipendiaten gehörst. Zudem gibt es auch Stipendien, die nicht nur nach der Leistung gehen.

Stipendiendatenbanken

Mystipendium.de

Über 2.000 Förderprogramme werden auf diesem Portal gelistet, allerdings musst du dich mit einem Profil registrieren, um die Angebote sehen zu können.

Mehr erfahren

e-follows.net

e-follows vergibt eigene Stipendien innerhalb ihrer Community. Allerdings kannst du dir auch ohne Mitgliedschaft eine Übersicht in der Datenbank verschaffen.

Mehr erfahren

Ein weiterer Vorteil eines Stipendiums: Stiftungen fördern dich mit Kontakten zu ehemaligen Stipendiaten, Unternehmen stellen dir bei gutem Studienabschluss einen Job in Aussicht und vieles mehr.

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