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Studieren während der Corona-Pandemie

Das Coronavirus hat die Studierendenwelt auf den Kopf gestellt: Schutzmaßnahmen und -Vorschriften ändern sich gefühlt monatlich. Ob es dabei bleibt, dass Lehrveranstaltungen größtenteils in Präsenz stattfinden, ist noch nicht absehbar. Wir erklären dir, was das für das Hotelmanagement Studium bedeutet.

Auswirkungen des Virus auf die Hochschulwelt

Wintersemester 2022/23

Ob es im Wintersemester 2022/23 wieder zu Einschränkungen im Präsenzbetrieb kommt, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Hochschulen arbeiten bereits an szenariobasierten Plänen, um bestmöglich auf den Start des Wintersemesters vorbereitet zu sein. Aufgrund steigender Infektionszahlen kann es erneut flächendeckend zu strengen Schutzmaßnahmen im Präsenzbetrieb (3G, Maskenpflicht) kommen.

Sommersemester 2022

Im Sommersemester 2022 findet der Hochschulbetrieb an vielen Ausbildungsstätten größtenteils in Präsenz statt. Die Umsetzung des Hochschulbetriebs wie auch die Durchführung von Schutzmaßnahmen obliegt den Hochschulen entsprechend den Maßnahmen und Sonderregelungen der jeweiligen Bundesländer. Die 3G-Regel und das Tragen einer FFP2-Maske sind an vielen Hochschulen nicht mehr verpflichtend. Einzelheiten über deine Semesterplanung und Präsenzveranstaltung erfährst du von deiner Fakultät.

Folgen für BAföG, Erasmus+ und Co.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat betont: Studierende haben in Bezug auf ihre BAföG-Förderung keine finanziellen Nachteile aufgrund der Corona-Auswirkungen im Hochschulbereich zu befürchten. Auch wenn sich beispielsweise der Semesterstart verschiebt, wie es im Sommersemester 2020 der Fall war, besteht ein BAföG-Anspruch ab dem ursprünglich ausgewiesenen Semesterbeginn.

Du hast auch weiterhin Anspruch auf BAföG, wenn Vorlesungen ausfallen. Allerdings ist die Teilnahme an Online-Kursen verpflichtend. Wenn du die Regelstudienzeit überschreitest, da deine Klausur aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat, erhältst du in der Regel weiterhin BAföG.

Noch eine erfreuliche Nachricht: Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums sind wieder möglich! Sofern in deinem Gastland keine Einreisebeschränkungen bestehen und deine Hochschulkurse regulär stattfinden, kannst du das Auslandssemester uneingeschränkt antreten. Allerdings kann die physische Mobilität aufgrund erneuter Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie verschoben, verkürzt oder gestrichen werden. Je nach Lage können auch folgende Modelle des Auslandssemesters durchgeführt werden:

Seit dem Wintersemester 2021 können Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland als sogenannte "Blended Mobility" gefördert werden. Dieses Modell sieht vor, dass du im Gastland wohnst, aber überwiegend digital studierst. Eine weitere Option ist das "digitale Semester": Bei diesem Studienmodell nimmst du an digitalen Lehrveranstaltungen deiner Gasthochschule teil, wohnst aber weiterhin in Deutschland.

Bei einem physischen Auslandsaufenthalt liegt es als Geförderte/r in deiner Verantwortung, die Corona-Bestimmungen des Gastlandes zu befolgen. Halte also vor und während der Planung eines Auslandsaufenthaltes stets Rücksprache mit deiner Hochschule.

Der DAAD rät außerdem dringend von der Einreise in Corona-Risikogebiete ab und weist darauf hin, dass das Auswärtige Amt von weiteren Not-Rückholaktionen deutscher Staatsbürger absieht.

Weitere Informationen für Erasmus-Geförderte und DAAD-Stipendiaten findest du auf der Webseite des DAAD.

Flexible Alternative: Das Fernstudium

Um den Lehrbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie fortzusetzen, sind Universitäten, Fachhochschulen und Akademien auf digitale Lern- und Unterrichtsformen angewiesen. Fernhochschulen setzen schon lange auf diese Form der ortsunabhängigen Lehre und sind dadurch kaum von der Pandemie betroffen. In unserer Rubrik Fernstudium versorgen wir dich mit allen wichtigen Infos rund um dieses Studienmodell.

Hochschultipp

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Zukunft der Hotelbranche – Nach dem Lockdown

Seit April 2022 nähert sich der Tourismus dem Niveau vor der Corona-Krise an und auch die Hotelbranche verzeichnet im Gegensatz zum Vorjahr höhere Umsätze. Das Hotelgewerbe leidet dennoch unter den Nachwehen der vergangenen Lockdowns, denn auch wenn die Anzahl an Gästen weiter steigt, fehlt momentan Personal. Hinzu kommt, dass durch die steigenden Energiepreise auch Übernachtungen teurer werden, was wiederum zu einem Rückgang von Besucherzahlen führen kann.

Zwar klingt das alles ernüchternd, allerdings braucht die Hotelbranche gerade jetzt qualifizierte Fachkräfte, die kreative Lösungen finden, um personellen sowie energetischen Engpässen entgegenzuwirken. Die Schlagworte sind: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Langfristig gesehen dürften qualifizierte Nachwuchskräfte im Hotelmanagement aber weiterhin gefragt sein.

Umfangreiche Informationen und aktuelle Meldungen zu den Entwicklungen im Hochschulbereich findest du unter Mein Studium & Corona auf unserem Partnerportal Das-Richtige-studieren.de.

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